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Der Nagelstock
Nagelstockregeln nach Jürgen Altendorf & Josef Ribis
Ziel des Spieles ist es, den Nagel mit der schmalen Seite des Hammers möglichst schnell in das Holz zu schlagen. Das heißt er soll so schnell wie möglich an Höhe verlieren.
Überprüfe, höre tief in Dein Inneres, ob Du bereit bist Dir diesen Schnaps auch noch schmecken zu lassen, wenn Du verlieren solltest.
Int. Nagelstockregeln - Obergurgl anno 1753
| § 1. | Der Verlierer oder Herausforderer hat den Nagelstock "anzurichten"
und anzuklopfen. Das bedeutet, …er hat den Nagelstock ins rechte Licht zu rücken und für alle Mitspieler eine ausreichende Zahl von Nägeln bereit zu halten. |
| § 2. | Der Verlierer darf beginnen und bei einer Herausforderung eine Dame nach Wahl. |
| § 3. | Es wird im Uhrzeigersinn genagelt. |
| § 4. | Nach dem Schlagen ist der Hammer an den nächsten Mitspieler freundlichst zu übergeben. Es wird darum gebeten Damen oder sehr schwache Mitspieler zu unterstützen. Immerhin sollte dieses Spiel unter Freunden geführt werden. |
| § 5. | Zwischen den Kopf des Nagels und der Holzoberfläche des Klotzes darf kein Fingernagel mehr passen. |
| § 6. | Schlägt ein Freund Deinen Nagel mit einem Schlag und endgültig ins Holz muss dieser untertänigst umarmt werden. (Mit Liebe) |
| § 7. | Die Gewinner dürfen dann ein Getränk ihrer Wahl bestellen, welches der Verlierer bezahlen muss (in der Regel Schnäpse, Biere oder Zwidu´s) |
| § 8. | Beim Spiel selbst ist darauf zu achten die "Türe" geschlossen
zu halten. Die "Türe" ist der kleine Behälter in dem sich die Nägel befinden. |
§ 9. |
Der Verlierer muss das Spiel mit dem "Hallo Ötzi" Spruch beenden und freundlich um eine Revanche bitten. |



